Poppenhausen | Rhönklub Zweigverein Petersberg e.V.

Poppenhausen

Sternwanderung Poppenhausen am 10. August 2014

Der Wetterbericht meldete Gewitter, Regen und hohe Sommertemperaturen. Echte Wanderer schreckt gar nichts, es kommt immer auf die richtige Kleidung an.
Am Sonntagmorgen  noch mal ein Blick auf die Wettervoraussage, ooh, was war das, zwischen 11 und 18 Uhr sonnig mit etwas Wolken. Das kann nicht sein, lieber mal den Regenschirm und die Regenjacke mitnehmen. Wer weiß, in den letzten Tagen konnte man sich nicht immer auf den Wetterbericht verlassen.

Vierzehn Wanderfreunde fuhren zum Parkplatz an der Kreuzung Steinwand.

Von hier führte unser Wanderfreund Reinhold Staubach die Gruppe zur Wallfahrtskapelle „St. Maria auf dem Stein“. Sie wurde 1736 errichtet und besitzt eine Steinkanzel, einen Kreuzweg von 1765 und eine Kreuzigungsgruppe.

An dem weiteren Verlauf des Wanderwegs sind der Gedenkstein von Damian Böhm und die Gedenktafel von Ludwig Nüdling zu sehen, mit den Inschriften:
„Dem Freunde und Förderer seiner Rhönheimat Damian Böhm, Oberreallehrer zu Frankfurt a.M, gewidmet vom Rhönklub Poppenhausen“ und „Pfarrer Ludwig Nüdling 1874 zum Gedächtnis 1947 das Heimatdorf 1951“. Ludwig Nüdling*26.02.1874 in Poppenhausen (Wasserkuppe); † 04. Juli 1947 in Motzlar) war ein katholischer Priester im Bistum Fulda, der sich der Heimatdichtung widmete.

Anschließend kamen die Wanderer an der Mariengrotte von Poppenhausen vorbei. Von dort konnte man noch einmal die Kreuzigungsgruppe im Hintergrund sehen.

Poppenhausen liegt mit seinen Ortsteilen in der Hochrhön, am Hang der Wasserkuppe, des Pferdskopfes und des Eubeberges. Durch den Ortsteil Poppenhausen fließt die Lütter, ein Nebenfluss der Fulda.
Ausgestattet mit dem Wimpel des Rhönklub Zweigverein Petersberg e.V., erfolgte der Anstieg zum Fest auf dem „Kühlküppel“.

Dort wurden die Sternwanderer vieler Zweigvereine des Rhönklubs und die Wimpelgruppe aus Hofbieber begrüßt.

Der „Wurzelsepp“ verpasste mit seiner Schnupftabakmaschine den Wanderern eine Ladung Schnupftabak, die gepfeffert war. Mit einem Gamsbart vom Feinsten, wurde der Rest des Tabaks aus dem Gesicht gepinselt.

Ein wunderschöner Tag ging mit einem „Tänzchen in Ehren“ zu Ende. Kurz vor dem „großen“ Regen schaffte die Wandergruppe noch rechtzeig den Heimweg und kam wohlbehalten wieder in Petersberg an.